Morgenlandstraße – Ergebnisse #2

  • Beteiligungsverfahren: Wir im Quartier

  • Ein Nachbarschaftstreff für Jung und Alt

  • Klimaaktiv

  • Mobilität

  • Schule & QBZ

  • Ergebnisse

  • Über uns

Beteiligungsprozess Morgenlandstraße

IEK Gröpelingen – Öffnung des Quartiersbildungszentrums ins Quartier

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Projektbeschreibung

Der Platz vor der Grundschule Fischerhuder Straße an der Ecke zur Morgenlandstraße wirkt eher unauffällig und leicht in die Jahre gekommen. Im Rahmen des Integrierten Entwicklungskonzepts für Gröpelingen (IEK) wird der ehemalige Schulparkplatz als Quartiersplatz und „Öffnung des Quartiersbildungszentrum Morgenland ins Quartier“ mit Hilfe von Städtebauförderungsmitteln (staedtebaufoerderung.info) neu gestaltet. 

Im Vorfeld der Planung wurde Anfang 2021 ein Beteiligungsverfahren durchgeführt, um die Wünsche und Vorstellungen der Anwohner:innen, der Grundschule und des Quartiersbildungszentrums zur Gestaltung des Platzes zu erheben. Der zukünftige Platz soll allen im Quartier lebenden Menschen offenstehen. Daher war es besonders wichtig, die Ansprüche unterschiedlicher Nutzer:innengruppen festzustellen. Diese Anforderungen werden dann möglichst mit den weiteren Rahmenbedingungen (u.a. Leitungsverläufe, Brandschutz usw.) in Einklang gebracht.

Die wesentlichen Ergebnisse der Beteiligung sind, dass ein Nachbarschaftstreff für Jung und Alt entstehen soll, und dass es toll wäre, kleinere Veranstaltungen vor Ort durchführen zu können und damit nachbarschaftliches Engagement zu stärken. Des Weiteren kam der Wunsch nach einem Kleinkindspielbereich auf, sowie nach Lösungen für die angespannte Parksituation im Quartier, wozu auch zugeparkte Wege und Einfahrten gehören. Der alte Baumbestand, welcher dem Platz seinen spezifischen Charakter verleiht, soll möglichst erhalten bleiben. Unter einem Teil der Bäume könnten neue Sitzgelegenheiten entstehen, die auch an heißen Tagen zum Verweilen einladen. Durch die Neugestaltung werden die Zufahrten verlegt und der Müllcontainerstandort neugestaltet. Die Parkplatzsituation ist für alle Nutzer:innen eine Herausforderung, und soll klar geregelt werden. Um auch nachhaltige Mobilitätsangebote zu fördern sollen sichere Fahrradunterständer und eine Ladeinfrastruktur für E-Mobilität die Gestaltung des Platzes abrunden.

Für die Planung des Quartiersplatzes ist der Umweltbetrieb Bremen zuständig.


Projektverlauf

Oktober 2022 – Planungskonzept zur Freiraumplanung

Auf Grundlage der Beteiligungsergebnisse und der zu berücksichtigenden Rahmenbedingungen wurde ein erstes Planungskonzept zur weiteren Abstimmung erstellt. (IEK-Gröpelingen-Morgenlandstrasse-Planungskonzept)

Juni 2022 – Vorstellung Beteiligungsergebnisse und erstes Planungsentwurf

Die Beteiligungsergebnisse sowie der aktuelle Planungsentwurf werden vor Ort den Bürger:innen vorgestellt.

September 2021 – Fertigstellung der Auswertung zur Beteiligung

Die Beteiligung der Anwohner:innen, der Grundschule und des QBZ ist abgeschlossen. Über 60 Anwohner:innen haben ihre Ideen und Wünsche zur Gestaltung des Quartiersplatzes mitgeteilt.


Mai bis Juli 2021 – Beteiligungsverfahren für Anwohner:innen, Schule & QBZ

Beteiligungsverfahren für Anwohner:innen vor Ort und online. Es werden Fragebögen an die umliegenden Haushalte verteilt und Rückgabemöglichkeiten an drei Orten eingerichtet. Dabei werden auch Gespräche mit Anwohner:innen geführt. Der Fragebogen steht zusätzlich online zur Verfügung und ist über einen Link auf den Flyern und die Webseite zu erreichen.

Das Quartiersbildungszentrum Morgenland und die Grundschule Fischerhuder Straße werden ebenfalls zu ihren Bedarfen befragt. Dazu werden Gespräche geführt und Materialien bereitgestellt. Am Ende stimmen die Institutionen intern über ihre jeweiligen Bedarfe ab und übermitteln ein Gesamtbild.

Anfang 2021

Das M2C Institut Bremen wird mit der Entwicklung und Umsetzung eines mehrstufigen Beteiligungsverfahren im Vorfeld der Planungen beauftragt. Dabei sollen die Bedarfe unterschiedlicher Nutzer:innen an den zukünftigen Quartiersplatz ermittelt werden. Das Beteiligungsverfahren und der Umbau werden finanziert aus Mitteln der Städtebauförderung im Rahmen des IEK Gröpelingen.



Ergebnisse aus dem Beteiligungsprozess

Ein Nachbarschaftstreff für Jung und Alt

Die Anwohner*innen sprechen sich für eine gemischte Nutzung aus. Der Quartiersplatz soll zukünftig allen im Quartier lebenden Menschen offenstehen. Die Nachbarschaft ist bunt und vielfältig, dass gilt auch für den neue Quartiersplatz. Das Votum zeigt, dass besonders die Bedürfnisse von unterschiedlichen Altersgruppen bei der Gestaltung zu berücksichtigen sind. Eltern von Kleinkindern wünschen sich Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für die Kleinsten. Viele ältere Anwohner*innen wünschen sich Sitzgelegenheiten und einen Ort, der auch Ruhe und Erholung ermöglicht. Zusätzlich sollen auch kleinere Veranstaltungen für die Nachbarschaft auf dem neuen Platz möglich sein.

Klimaaktiv

Der Quartiersplatz soll grün und klimaaktiv werden. Dazu wurden viele tolle Ideen eingereicht. Vielen Anwohner*innen ist der Erhalt der Bäume ein wichtiges Anliegen. Zusätzlich könnten auf dem Platz Hochbeete entstehen, für gemeinschaftliches gärtnern. Ein Insektenhotel soll für mehr Biodiversität auf dem Platz sorgen und auch die Grundschule wünscht sich einen kleinen Gartenbereich mit Hochbeeten zur Nutzung für die Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich sollen neue Zierpflanzen den Platz verschönern.

Mobilität

Für die Anwohner*innen, das Kollegium der Grundschule sowie für Nutzer*innen des QBZ ist Mobilität ein wichtiges Thema. Parkplätze im Quartier sind rar, doch es gibt Lösungsideen. Der neue Quartiersplatz kann den Startschuss geben, um ganzheitlich über neue Verkehrskonzepte im Quartier nachzudenken. Es gibt viele Ideen, wie die Mobilität im Quartier zukünftig nachhaltiger gestaltet werden kann. Dazu gehört zum Beispiel die Einrichtung einer Carsharing-Station zur gemeinsamen Nutzung von PKWs, sowie die Förderung von elektrisch betriebener Mobilität durch Ladestationen für E-Autos und E-Bikes.

Schule & QBZ

Die Grundschule Fischerhuder Straße und das Quartiersbildungszentrum Morgenlandstraße wurden ebenfalls nach ihren Wünschen und Vorstellungen befragt. Die Grundschule wünscht sich einen kleinen abgetrennten Gartenbereich für die Schulklassen. Des Weiteren sollten Spielgeräte für Familien mit Kleinkindern zur Verfügung stehen, da der Schulhof erst ab 16 Uhr allgemein geöffnet ist. Diese Idee begrüßen auch die Mitarbeiter*innen des QBZ. Das QBZ schlägt des Weiteren vor, den Platz so zu gestalten, dass er sowohl für Anwohner*innen, für Besucher*innen des QBZ, sowie für Eltern die ihre Kinder von der Schule abholen, Möglichkeiten des Aufenthalts bietet. Beide Institutionen wünschen sich überdachte und diebstahlsichere Fahrradstellplätze, auch für Lastenräder, sowie mindestens eine Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge.



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